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SCHULTERINSTABILITÄT / LUXATION

Schulter, Diagnose 03
SCHULTERINSTABILITÄT / LUXATION
  • Schulter springt aus dem Gelenk, vollständig oder partiell
  • Angstgefühl bei Aussenrotation und Abduktion
  • Schmerz und Kribbeln am Arm nach Luxation
  • Rezidivierende Ausrenkung bei immer banalerem Auslöser
  • Kraftverlust und Unsicherheitsgefühl bei Überkopfbewegungen

Springt der Humeruskopf vollständig aus der Pfanne, reisst oft der Labrumring (Bankart-Läsion). Jede weitere Ausrenkung wird leichter, mit steigendem Knorpelschadenrisiko. Besonders bei jungen Sportler:innen ist die Rezidivrate ohne Behandlung sehr hoch.

Apprehension-Test und Relocation-Test klinisch. MRT oder Arthro-MRT zur sicheren Darstellung der Bankart-Läsion und Hill-Sachs-Delle. CT bei knöchernen Defekten (Glenoid-Knochendefekt).

Konservativ

Erste Luxation ohne Bankart-Läsion bei älterem Patienten: Ruhigstellung 3–4 Wochen, dann Kräftigungsprogramm. Rezidivierende Instabilität konservativ meist nicht beherrschbar.

Operativ

Arthroskopische Bankart-Rekonstruktion bei Labrumläsion, sehr gute Langzeitergebnisse. Latarjet-Verfahren bei grossem Glenoid-Knochendefekt.

Wir untersuchen klinisch und leiten bei Bedarf zum Arthro-MRI weiter. Bei bestätigter Labrumläsion und rezidivierender Instabilität koordinieren wir zeitnah die operative Versorgung.

Zeitachse

Nach OP: Schlinge 4 Wochen, Physiotherapie 3–4 Monate, Return-to-Kontaktsport nach 5–6 Monaten.

Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an einen Arzt.

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