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SLAP-LÄSION (LABRUMRISS)

Schulter, Diagnose 07
SLAP-LÄSION (LABRUMRISS)
  • Tiefer Schulter- und Gelenkschmerz schwer lokalisierbar
  • Klicken oder Knacken im Gelenk
  • Kraftverlust bei Überkopf- und Wurfbewegungen
  • Schmerz beim Werfen, besonders in der Late-cocking-Phase
  • Instabilitätsgefühl bei bestimmten Arm-Positionen

Riss des Labrums am Ansatz der langen Bizepssehne, typisch bei Wurf­athlet:innen, Schwimmern oder nach Sturz auf ausgestreckten Arm. Tiefe Schmerzen, Klicken im Gelenk, Kraftverlust bei Überkopfbewegungen.

O'Brien-Test und Speed-Test klinisch positiv. Arthro-MRT zur sicheren Klassifikation der SLAP-Läsion (Typ I–IV). Standard-MRT oft zu wenig sensitiv.

Konservativ

Typ I–II bei älteren, nicht-Wurfsportlern: Kräftigungsprogramm, Belastungsmodifikation, Infiltration. 3–6 Monate konservativer Therapieversuch.

Operativ

Symptomatische SLAP-Läsion bei Wurf­athlet:innen: arthroskopische Refixation des Labrums. Bei älteren Patienten alternativ: Bizepssehnen-Tenodese.

Arthro-MRI zur genauen Klassifikation. Konservative Therapie bei milden Fällen. Bei symptomatischer SLAP-Läsion Weiterleitung zur arthroskopischen Rekonstruktion.

Zeitachse

Nach OP: Schlinge 4–6 Wochen, gezieltes Kräftigungsprogramm 3–4 Monate, strukturiertes Wurfprogramm ab Monat 4–5, Return-to-Sport nach 6–9 Monaten.

Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an einen Arzt.

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